Leistungsprüfung Rind am Standort Groß Kreutz

 

In der LVAT werden gemäß der „Verordnung über die Leistungsprüfung und Zuchtwertfeststellung bei Rindern“ die Nachkommenschafts-, Herkunfts- und die Eigenleistungsprüfung für männliche Nachkommen von Fleischrindrassen durchgeführt.

 

Die Vorteile der Stationsprüfung liegen in der Einheitlichkeit der Prüfumwelt durch die genetische Leistungsunterschiede eindeutiger bewertet werden.

 

Ziel der Nachkommenschaftsprüfung ist die Ermittlung des Zuchtwertes von Deckbullen über die Mast- und Schlachtleistungen der Nachkommen unter intensiven Mastbedingungen. Dazu werden mindestens 10 männliche Nachkommen eines Vatertieres der Prüfung unterzogen. Diese Prüfung erfolgt für reinrassige männliche Nachkommen von Fleischrassen aus der Mutterkuhhaltung.

 

Rind 1

 

Die Prüfung von Herkunftsgruppen aus der Mutterkuhhaltung dient der Feststellung der Mast- und Schlachtleistung von Fleischrindern verschiedener Rassen und Kreuzungsvarianten. Die Auswertung erfolgt nach betrieblicher und genotypischer Herkunft. Dadurch erhalten die Betriebe Informationen über das spätere Leistungsvermögen ihrer Absetzkälber unter intensiven Mastbedingungen. Des Weiteren lassen sich Empfehlungen ableiten, welche Vaterrassen an die vorhandene Muttergrundlage angepaart werden sollte, um die Qualität der produzierten Absetzer zu verbessern.

 

 

Erfasste Merkmale:

 

Seit Juni 2005 wird in der Prüfstation der Lehr- und Versuchsanstalt Groß Kreutz neben der Nachkommen- und Herkunftsprüfung auf Mast- und Schlachtleistung auch eine stationäre Eigenleistungsprüfung für zukünftige Fleischrind-Zuchtbullen durchgeführt.

 

 

Die Ergebnisse der Leistungsprüfungen erscheinen jährlich im Jahresbericht und Tierzuchtreport (Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung).

 

Rind 2

 

Des Weiteren werden sie auf der Homepage des Rinderzuchtverbandes Berlin-Brandenburg (RBB) veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert.

 

Ansprechpartner:

Frau Ulrike Drews
Tel. 033207 – 530 42
Fax. 033207 – 530 21
E-Mail: